CDU Stadtverband | Versmold
 
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01.11.2015, 19:10 Uhr | Übersicht | Drucken
Bei neuen Überschwemmungsgebieten ist frühes Handeln angesagt
CDU Versmold informiert über Verfahrensablauf


Die Ausweisung neuer Überschwemmungsgebiete betrifft auch in Versmold Grundstücksbesitzer und Landwirte. Denn wenn Grundstücke in diesen Gebieten liegen, sind bauliche Maßnahmen gar nicht mehr oder nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Daher hatte die CDU Versmold jetzt zu einer Veranstaltung in das Hotel Froböse eingeladen, um über die planungsrechtlichen Aspekte, den Verfahrensablauf und Einspruchsmöglichkeiten zu informieren. Dazu begrüßte die Stadtverbandvorsitzende Marianne Kampwerth als fachkundigen Referenten Frank Scheffer, den Fachbereichsleiter für Bauen und Umwelt bei der Kreisverwaltung Gütersloh, sowie Martin Irgang von der Bezirksstelle für Agrarstruktur OWL. Die Dringlichkeit des Themas zeigte die große Teilnehmerzahl von Anliegern der betroffenen Gewässer.


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Herr Scheffer stellte zunächst fest, dass sich in Versmold die Überschwemmungsgebiete in den Außenbereichen eher kleiner sind, in der Innenstadt aber größere Gebiete ausgewiesen werden.

Im Anschluss erläuterte der Fachbereichsleiter die einzelnen Stufen des Festsetzungsverfahrens, das mit der Ermittlung der Gebiete durch die Bezirksregierung beginnt. "Ab der Stufe der Vorstellung und Diskussion der neuen Überschwemmungsgebiete samt Behördenterminen (für Versmold im 1. Quartal 2016) sollten die Kommunen über die Planungen informieren und die Bürger darin einbeziehen", so Scheffer. "Wenn man mit den Planungen nicht einverstanden ist und belegbare Gegenargumente hat, sollte man sich möglichst frühzeitig melden und die Verwaltung um eine Überprüfung bitten. Der späteste Zeitpunkt dafür sollte die öffentliche Auslegung - für Versmold etwa Mitte des Jahres 2016 - sein. Denn nach der Festlegung der Gebiete ist nicht mehr viel möglich, dann sind höchstens noch Ausnahmeregelungen für einzelne Gebäude denkbar. Aber dafür müssen alleine neun verschiedene Kriterien erfüllt sein.“
 
Herr Irgang ging danach auf einige landwirtschaftliche Fragen und Besonderheiten ein. Er machte aber auch deutlich, dass von den Neuregelungen nur die Hofstellen betroffen sind. Für sie gilt aber das Gleiche wie für alle anderen Bauvorhaben. Im Überschwemmungsgebiet darf nur mit Ausnahmegenehmigungen gebaut werden.
 
Die anschließenden Fragen und Diskussionen der anwesenden Bürger und Betroffenen machte die Dringlichkeit des Themas deutlich. Die Mitglieder der CDU Fraktion wurde von den Bürgern gebeten, die Pläne der Stadt Versmold auf Vollständigkeit zu überprüfen, z.B. ob der Bau des Ziegenbaches bei der Bezirksregierung bekannt ist.


| Team Versmold, 01.11.2015, 20:49 Uhr

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